Frau Präsidentin, Herr Ratspräsident! Sechs Monate Sarkozy liegen hinter der Europäischen Union mit Drama, Dynamik und Deklarationen. Und nun übernehmen Sie, Herr Präsident, mit einem Humor, an den man sich vielleicht etwas gewöhnen muss. Ich hoffe darauf, dass Sie ein konstruktiver und produktiver Ratspräsident sein werden, denn auf die EU kommen gigantische Aufgaben zu. Sie selbst haben über den Krieg zwischen Israel und der Hamas gesprochen, über die Wirtschaftskrise, und natürlich geht es auch um interne Fragen, also den Lissabon-Vertrag.
Aber lassen Sie mich einen Aspekt Ihrer Rede herausgreifen: die Energiesicherheit. Sie haben die fundamentale Bedeutung hervorgehoben. Ich stimme Ihnen zu: Energie ist das Grundnahrungsmittel der modernen Gesellschaft. Unser Lebensstil, unsere Wirtschaft, unsere weitere Entwicklung hängen davon ab. Wir dürfen nicht von Energielieferungen abhängig sein. Wir brauchen eine gute Mischung aus unterschiedlichen Energiequellen, um unabhängig zu sein.
Deshalb hoffe ich darauf, dass Sie mit Ihrer offenen und zupackenden Art die europäischen Partner zu einer neuen Diskussion um die Atomenergie bewegen können und vor allem der deutschen Regierung Mut machen, den Atomausstieg wieder zurückzunehmen.
Es ist ein Gebot der Sicherheit für unseren Kontinent. Es gibt viel zu tun. Das ist Ihre Chance, Europa nach vorne zu bringen. Ich danke Ihnen und vertraue auf eine gute Zusammenarbeit.










