‘Rapex’ lautet eines der für die EU typischen kryptischen Akronyme – Rapid Exchange of Information System. In diesem Fall verbirgt sich eine wichtige Institution dahinter: Rapex ist das Schnellwarsystem der EU für den Verbraucherschutz. Mit seiner Hilfe sind im vergangenen Jahr 1500 gefährliche Produkte in Europa entdeckt worden, darunter 498 Spielsachen. Das hat die Kommission mitgeteilt. Darunter waren Babyrasseln mit Weichmachern, hörschädigende Spielzeug-Handys, Stofftiere mit verschluckbaren Einzelteilen, Kosmetika mit krebserregenden Inhaltsstoffen, Lampen, die Stromschläge verursachen, und Autos mit Sicherheitsmängeln.
Jeder EU-Bürger kann Produkte melden, die ihm gefährlich vorkommen – in Deutschland bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (eu-rapex@baua.bund.de), die Meldungen an die EU weitergibt.
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