Europa weiter bringen (Positionspapier)

Europa hat die richtigen Lehren aus den Katastrophen des 20. Jahrhunderts gezogen: fairer Interessenausgleich statt gegenseitiger Übervorteilung, friedliche Streitbeilegung statt Krieg, soziale Marktwirtschaft statt sozialistischer Planwirtschaft, bürgerliche Freiheiten statt staatlicher Bespitzelung und gesellschaftlicher Zusammenhalt statt sozialer Kälte – für all das steht die Europäische Union.

Dennoch haben mehr und mehr Bürger das Gefühl, dass die EU den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts nicht gewachsen ist und mit den falschen Rezepten arbeitet. Eine Sehnsucht nach der Souveränität der Mitgliedstaaten als letztem Ordnungs- und Entscheidungsrahmen, wie einst im 19. Jahrhundert, breitet sich aus, befeuert vor allem durch die aktuelle Schuldenkrise einiger EU-Mitgliedstaaten.